Forschungsantrag bei der GLOHRA

Die German Alliance for Global Health Research (GLOHRA) ist ein Verbund aus Wissenschaftler*innen, die zusammenarbeiten, um die großen Gesundheitsprobleme der Menscheit weltweit zu lösen. Die GLOHRA vergibt regelmäßig Forschungsgelder für Kooperationsprojekte zwischen Hochschulinstituten und Vereinen.

 

Dieses Jahr hat die AGAPE sich zusammen mit dem Institut für Geowissenschaften Heidelberg und dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung auf Mittel beworben, die letztendlich den Familien in Bangladesch zugute kommen werden. In dieser schon bewährten Kooperation sollen insgesamt 300 Familien mit hohen Arsengehalten im Grundwasser mit verschiedenen Methoden der Wasserreinigung ausgestattet werden. Die Techniken - darunter auch unsere bereits langzeit getesteten Trinkwasserfilter - werden über zwei Jahre unter wissenschaftlicher Begleitung optimiert. Neben Arsenentfernung sollen auch mikrobielle Belastungen mitberücksichtigt werden. Ein wesentlicher Aspekt ist zudem die Entwicklung einer ersten Reinigungsstufe, mit der die Familien auch größere Mengen Wasser aufbereiten können - im Idealfall alles, was im Haushalt benötigt wird. Hierbei wird das Verfahren der Elektrokoagulation zum Einsatz kommen, das wir in Deutschland bereits erfolgreich getestet haben.

 

Die Zusammenarbeit mit den Universitäten ist wichtig, um ein Verfahren entwickeln zu können, das langfristig von den Menschen genutzt wird und allen Bedürfnissen der Familien entspricht. Unsere Leute von der AGAPE vor Ort werden die Anlagen betreuen und mit den an der Studie beteiligten Familien zusammenarbeiten, um die Technik weiter für die Nutzbarkeit und Nachhaltigkeit zu verbessern.

 

Über die Anträge bei GLOHRA wird Ende Juni Entschieden - drücken Sie uns die Daumen! (13.05.2021)

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