1000 Arsenhaushaltsfilter

In Bangladesch wird Grundwasser ohne weitere Aufbereitung als Trinkwasser genutzt. Allerdings kann unbehandeltes Grundwasser problematische Verunreinigungen enthalten. Arsen ist ein häufig natürlicherweise im Grundwasser auftretender, extrem toxischer Stoff. Aber auch mikrobielle Verunreinigungen stellen ein großes Problem dar, insbesondere wenn das Wasser unter unhygienischen Bedingungen gelagert wird oder Oberflächengewässer als Trinkwasserquelle dienen. Lösungen zur Wasseraufbereitung auf Haushaltsebene sind häufig für die meisten Haushalte nicht erschwinglich. Außerdem fallen durch die beladenen Filtermedien giftige Abfälle an, für die es keine geeigneten Entsorgungssysteme gibt. Aus diesem Grund werden Filter nicht als nachhaltige Lösung betrachtet.

Das SWAPNO-Projekt hatte zum Ziel, ein kostengünstiges, einfach bedienbares und nachhaltiges Wasseraufbereitungssystem zur Entfernung mehrerer Wasserverunreinigungen auf Haushaltsebene zu etablieren. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, indem nicht nur das Trinkwasser, sondern auch die Verbesserung der allgemeinen hygienischen Bedingungen berücksichtigt werden. Hierfür ist vorgesehen, einen einfachen Zugang zu sauberem Trink- und Brauchwasser im Haus zu ermöglichen. Im zweiten Schritt wurde untersucht, wie sich diese Lösungen auf die gesundheitlichen Folgen auswirken (z. B. Durchfallerkrankungen). Außerdem werden Umweltaspekte, wie die Wiederverwendbarkeit von Verbrauchsmaterialien (z. B. Adsorbermedien) untersucht. Diese Forschungsarbeiten sollen zu einem besseren Verständnis über die Wirkung, Akzeptanz und Nutzung von Handwasch- und Filtersystemen für den Einsatz in Haushalten in infrastrukturschwachen Regionen Südasiens beitragen und damit die Gesundheitssituation der Menschen dort nachhaltig verbessern.

Nach dem erfolgreichen Ende des Projektes wurden über die Schmitz-Stiftungen im Kleinprojektfond Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingeworben, um die bis dato 400 Filter auf eine Gesamtanzahl von 1400 zu bringen.

Ein zentraler Teil des Antrags war - frei nach unserem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" mit freiwilligen Beteiligungen der Nutzer weitere Filter anzuschaffen. Stand jetzt (Mai 2026) werden 2000 Filter vorgehalten und von den Mitarbeitern der AGAPE Bangladesh alle drei Monate gewartet und desinfiziert.  

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Filtersystem und Handwaschsystem, die den Haushalten des Projekts zur Verfügung gestellt werden.

 

Nach dem erfolgreichen Ende des Projektes wurden über die Schmitz-Stiftungen im Kleinprojektfond Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingeworben, um die bis dato 400 Filter auf eine Gesamtanzahl von 1400 zu bringen.

Ein zentraler Teil des Antrags war - frei nach unserem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" mit freiwilligen Beteiligungen der Nutzer weitere Filter anzuschaffen. Stand jetzt (Mai 2026) werden 2000 Filter vorgehalten und von den Mitarbeitern der AGAPE Bangladesh alle drei Monate gewartet und desinfiziert.  

Hier die Logos von Schmitz-Stiftungen und BMZ in Datenbank einpflegen und her einpflegen

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