Forschungsantrag Arsenmobilisierung bewilligt

Seit 2014 bestehen Kooperationen mit verschiedenen Universitäten, insbesondere mit der Universität Heidelberg. Diese Zusammenarbeit hat dazu geführt, dass wir verschiedene Ansätze der Trinkwasseraufbereitung entwickeln und vor Ort umsetzen konnten. Die Synergien gehen in beide Richtungen; die Universität Heidelberg hilft der AGAPE e.V. erfolgreich Drittmittelanträge zu verfassen und bewilligt zu bekommen. Alle Tätigkeiten der AGAPE e.V. dienen den Menschen in den ländlichen Räumen Bangladeschs, insbesondere den Familien und Kindern. Mehr zum Thema Forschung finden Sie unter Projekte-Forschung & Entwicklung.

 

Wasserprobenahme in den Feldern um Kanaipur (Nordost-Bangladesch).

 

Schon seit 2014 führt die Universität Heidelberg auf Grundlage von Drittmittelanträgen Untersuchungen zur Herkunft des Arsens sowie zu den Prozessen, die zur Freisetzung des Arsens führen, durch. Im aktuellen Projekt ist die AGAPE e.V. als Kooperationspartner direkt beteiligt, indem Personal zur Verfügung gestellt wird und die Infrastruktur genutzt werden kann. Das Projekt selbst ist auf der Webseite der Universität Heidelberg präsentiert.

Wie schon im SEZ-Projekt als Vorläufer festgestellt werden konnte, sind die Arsenbelastungen im Feld deutlich geringer als innerhalb der Siedlungen. Diese Beobachtung vertieft nun der Forschungsantrag und kann damit möglicherweise eine durchschlagende Verbesserung der Trinkwasserversorgung nach sich ziehen.

 

Mit einer eigens angefertigten Pumpenbox wird Wasser aus verschiedenen Tiefen entnommen und im Labor der Heidelberger Universität (Institut für Geowissenschaften) analysiert.

 

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