Sauberes Wasser für Bangladesh

Wieder steht Bangladesh in den Schlagzeilen. Dieses Mal wegen der 400000 muslimischen Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar, die in eines der ärmsten Länder angekommen sind und dort die Slums bevölkern. Die Uno bezeichnet die Armeeangriffe auf diese Minderheit als "ethnische Säuberung". Jedoch wissen sie nicht, dass hier auf sie eine andere Katastrophe wartet: Gift im Trinkwasser. Ahnungslos werden die Fluml;chtlinge von einem Elend ins andere gestürzt.

 

Nach Einschätzung der WHO ist das arsenverseuchte Grundwasser in Bangladesh "die größte Massenvergiftung der Geschichte". Von den 125 Millionen Einwohnern, die in Bangladesh leben, trinken täglich 35 Millionen kontaminiertes Wasser. Jährlich sterben 70000 Bangladeshi an dieser schleichenden Vergiftung. Diese ist nicht von Menschenhand verursacht, sondern geogen. Es müsste mehr unternommen werden, dass die Menschen auch dort das Grundrecht auf sauberes Trinkwasser erhalten. Dar¨ber sprach vor kurzem die Vorsitzende des Heidelberger Vereins "Agape e. V." Christl Weitmann in Berlin mit dem Bundesminister für Entwicklung Dr. Gerd Müller.

 

Der Verein, dessen ehrenamtliche Tätigkeit seit einem Vierteljahrhundert die Gründung von 18 Schulen in Indien, Nepal, Tibet und Bangladesh umfasst, engagiert sich seit ca. 20 Jahren auch für die Arsenproblematik in Bangladesh, da ja auch die Agape-Schüler davon betroffen sind. Deshalb hat der Verein aus Eigenmitteln zahlreiche Filteranlagen und Tiefbrunnen zur Verfügung gestellt, die inzwischen 20 Dörfer mit arsenfreiem Wasser versorgen – nur ein Tropfen auf dem heißen Stein! Flächendeckend jedoch w&amul;ren weitaus mehr Tiefbrunnen und Filteranlagen notwendig; aber dazu fehlen dem kleinen Verein von nur 600 Mitgliedern die Mittel.

 

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann auf folgendes Konto spenden: IBAN DE53672500200000417416