AGAPE e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein.
Wir betreiben schwerpunktmäßig Projekte in Bangladesch, Indien, Nepal, aber auch in Rumänien und Deutschland. Wir fördern Hilfe zur Selbsthilfe für benachteiligte Menschen, insbesondere Kinder.
Der Verein ist mit seiner Satzung beim Amtsgericht Mannheim unter der Registernummer VR331914 eingetragen. Vom Finanzamt Heidelberg ist eine Freistellung erteilt worden. Alle Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Wir senden Ihnen zum Beginn eines neuen Jahres automatisch eine Spendenquittung für die Einreichung Ihrer Steuererklärung zu.
Vereinsgeschichte
Der Verein AGAPE e.V. wurde 1991 von Christine Weitmann gegründet. Nach 27 Jahren hat sie 2018 den Vereinsvorsitz an Dr. Martin Maier übergeben. Hans-Peter Hebel ist weiterhin zweiter Vorsitzender. In ihrer aktiven Zeit konnte Christine Weitmann vielen Menschen in Indien, Bangladesch, Nepal und Tibet eine Chance geben. Ihr Einsatz für die Kinder von den Ärmsten der Armen wurde mit dem Bundesverdienstkreuz, der Mutter Teresa und dem Dalai Lama gewürdigt. Diese Seite widmet sich ihren eindrucksvollen Tätigkeiten der ersten drei Jahrzehnte der Vereinsgeschichte. Ihre Reisen hat sie auch in Fotos dokumentiert, von denen nachfolgend eine Auswahl zu sehen ist. Ihre Tätigkeiten können auch der Vielzahl von Zeitungsartikeln und Rundbriefen entnommen werden sowie ihrem Buch "Tropfen höhlen Steine".
Seit 2018 hat sich Christine Weitmann aus der Projektarbeit zurückgezogen und steht seitdem als Ehrenvorsitzende für Rat zur Verfügung. Der zweite Vorsitzende, Hans-Peter Hebel ist erhalten geblieben. Für den Vorsitz wurde Dr. Martin Maier gewählt. Das neue Vereinsteam hat die letzten Jahre intensiv genutzt, um mit den lokalen Projektpartnern ins Gespräch zu kommen. Globale Veränderungen haben zuletzt insgesamt zu einer wirtschaftlichen Verbesserung geführt, die aber nicht immer in den ländlichen Räumen ankommt. Vieles ist im Bereich der Bildung passiert, dahingehend, dass es fast flächenhaft Schulen gibt. Daher betreiben wir nur da eigene Bildungsstätten, wo es keine gibt, und haben uns verstärkt darum bemüht, die Kinder in diesen staatlichen Schulen zu unterstützen (z.B. durch sauberes Wasser) und Perspektiven für junge Erwachsene durch berufliche Qualifikation und Chancengleichheit zu schaffen. Aufgrund unserer starken Vernetzung mit Forschungseinrichtungen (v.a. Universitäten) haben wir in den letzten Jahren auch im Bereich des Trinkwassers und der Arsenproblematik in Bangladesch Forschungsprojekte begleitet, mit dem Ziel, innovative Wasseraufbereitung in den Projektländern anzubieten und praxistauglich zu machen. Auf den Projektseiten sind unsere aktuellen Projekte aufgeführt.
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Mittlerweile setzt sich in Indien, Bangladesch, Nepal und Tibet auch immer mehr der Staat selbst für die Versorgung von Waisen- und Slumkindern ein, weshalb AGAPE sich verstärkt auch neuen Herausforderungen zuwenden kann: dem Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser.
Im Mai 2018 wurde der gelernte Hydrogeologe Dr. Martin Maier auf Vorschlag von Christine Weitmann zu ihrem Nachfolger gewählt. Seine Kontakte zur Universität Heidelberg ermöglichen es, neue Filtermethoden zu entwickeln, die an die Bedürfnisse und Gegebenheiten in Bangladesch angepasst sind.
Bild links: Der erste Vorsitzende Dr. Martin Maier testet den ersten Tiefbrunnen an der AGAPE-Schule in Goljani, der noch immer arsenfreies Wasser fördert. |
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Zweiter Vorsitzender ist Hans-Peter Hebel. Uns beiden liegt es am Herzen, die bisherigen Projekte weiterzuführen und weiterhin den Fokus auf die Bildung zu richten. Obwohl es in Indien, Bangladesch, Nepal und Tibet mittlerweile kostenlose Grundschulen gibt, gehen die Kinder der ärmsten Familien nicht in die Schule, weil sie auf den Feldern als Arbeitskraft gebraucht werden. AGAPE will auch diesen Kindern die Möglichkeit geben, die Schule zu besuchen.
Bild rechts: Der zweite Vorsitzende Dipl. Ing. Hans-Peter Hebel und die Kassenwärtin Dr. Charlotte Stirn am Marktplatz. Im Hintergrund ein SIDKO-Filter von AGAPE e.V., das den zentralen Platz den Dorfes mit arsenfreiem Wasser versorgt. |
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