Der Verein

 

Agape wurde 1991 von Christine Weitmann gegründet, um auch den ärmsten Kindern in den Slums und Dörfern von Indien, Bangladesch, Nepal und Tibet den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Doch gerade in den Slums boten die Schulen von AGAPE den Kindern nicht nur Bildung, sondern noch etwas viel wichtigeres: eine warme Mahlzeit am Tag. Im Laufe ihrer Arbeiten für und mit AGAPE e.V. errichtete Christine Weitmann 18 Schulen und zwei Waisenhäuser, holte die bettelnden Kinder von der Straße und gab ihnen damit eine Chance für ein selbstbestimmteres Leben. Für ihren ausdauernden und mutigen Einsatz bekam sie 19xx das Bundesverdienstkreuz verliehen. Ihre Erfahrungen durch ihre Arbeiten hat sie in dem Buch „Tropfen höhlen Steine“ beschrieben.

 

Ein Großteil der Schulen ist inzwischen selbstständig und wird über die Trägerschaften vor Ort verwaltet. Mittlerweile setzt sich in Indien, Bangladesch, Nepal und Tibet auch immer mehr der Staat für die Versorgung von Waisen- und Slumkindern ein, weshalb AGAPE sich neuen Herausforderungen zuwenden kann: Dem Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser.

 

Im Mai 2018 wurde der gelernte Hydrogeologe Dr. Martin Maier auf Vorschlag von Christine Weitmann zu ihrem Nachfolger gewählt. Seine Kontakte zur Universität Heidelberg ermöglichen es, neue Filtermethoden zu entwickeln, die an die Bedürfnisse und Begebenheiten in Bangladesch angepasst sind. Zweiter Vorsitzender ist Hans-Peter Hebel. Beiden liegt es am Herzen, die bisherigen Projekte weiterzuführen und weiterhin einen Fokus auf die Bildung zu legen. Obwohl es in Indien, Bangladesch, Nepal und Tibet mittlerweile ausreichend kostenlose Grundschulen gibt, gehen die Kinder der ärmsten Familien nicht in die Schule, weil sie auf den Feldern als Arbeitskraft gebraucht werden. AGAPE will auch diesen Kindern die Möglichkeit geben, die Schule zu besuchen.